Hilfe für die Pflege zu Hause

Immer wieder kommt es vor, dass wir hören, dass die Angehörigen von pflegebedürftigen Personen kaum wissen, wo Sie Hilfe bekommen und wer Ihnen zur Seite steht. Hier ein paar Tipps. Sollten Sie noch mehr Info`s haben, so nehmen wir diese gern auf dieser Seite auf.

 

Sollte die betroffene Person im Krankenhaus liegen und pflegebedürftig nach Hause kommen, so müssen die Familienangehörigen schon im Krankenhaus den Kontakt mit dem Sozialendienst aufnehmen. Dieser sorgt dafür, dass der Patient zu Hause die nötige Versorgung bekommt, ob es das Pflegebett, Rollstuhl, Toilettensitz oder sonstige Dinge für den Alltag sind, die der Betroffene braucht und dem Angehörigen die Pflege erleichtert. Auch Konatkte zu Pflegediensten können vermittelt werden, die ggfs. anstehende Pflegestufe beantragt oder Fragen rund um eine Reha abgeklärt werden.

 

http://www.mittelstand-und-familie.de/hilfe-und-pflegebeduerftigkeit-ueberblick/

 

 

Je nach Behinderung ist auch der Antrag auf einen Behindertenausweise (verschiedene Stufen) möglich, um den Alltag zu erleichtern:

 

http://www.schwerbehinderung-aktuell.de/include.php?path=content/articles.php&contentid=145

 

Teilweise bieten die Städte auch Mitbürgern mit dem AG-Schein (außergewöhnlichen Gehbehinderung), Fahrdienste an, die auf eine bestimmte Anzahl von kostenlosen Fahrten oder einer bestimmten km-Zahl begrenzt ist an, damit die sozialen Kontakte (Besuch von öffentlichen Veranstaltungen, Besuche bei Freunden usw.) weiter gepflegt werden können. Informationen bekommt man bei den Stadtverwaltungen.

 

 

Dann gibt es auch einen Euro-Schlüssel für die allerorts anzutreffenden behindertengerechten Toilettenanlagen. Den speziellen Schlüssel bekommen sie für ca. 25,00 € mit dem Behindertenausweis Ihres Angehörigen in den Stadtverwaltungen.

 

http://www.sbv-graskamp.de/219_behindertentoiletten_eurozentralschluessel.pdf

 

 

Verschiedene Institutionen bieten auch Kurzpflegekurse für Angehörige an, in denen man praktische Tipps rund um die häusliche Pflege und dem dementsprechenden Alltag bekommt.

 

Diese Kurse finden statt beim: DRK, Caritas, Johannitern...., und werden meist von den Krankenkassen übernommen. Fragen Sie nach, es lohnt sich.

 

 

Zusätzlich zu der Physiotherapie, der Logopädie und Ergotherapie steht dem Betroffenen noch je nach Behinderungsgrad die Teilnahme am Rehasport zu. Wichtig ist halt, dass der Betroffene vom Arzt die Fähigkeit in einer Gruppe aktiv zu sein bescheinigt bekommt. Dies läuft über das Formular 56, dass vom Arzt ausgestellt werden müßte. Der Antrag fällt nicht in die Butgettierung des Arztes rein. Anschließend wird der Antrag von der Krankenkasse genehmigt und der Sport kann beginnen. Geeignete Gruppen finden Sie über die Seite vom BSNW  Rehasport. Hier auf der Homepage unter der Rubrik:  "Suche nach weiteren Reha-Gruppen" zu finden.